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GLOSSAR


ADH siehe Vasopressin
Adiuretin Auch Antidiuretisches Hormon (ADH) oder Adiuretin genannt ist ein Peptidhormon, welches u.a. einen Einfluss auf den Wasserhaushalt im menschlichen Körper hat.
Agonist Eine Substanz, die durch Besetzung eines Rezeptors diesen aktiviert und so eine bestimmte pharmakologische Wirkung auslöst.
Anamnese Krankengeschichte
Antagonist Gegenspieler, eine Substanz, die einen Rezeptor in seiner Wirkung blockiert ohne selbst einen Effekt auszulösen. Eine Aktivierung durch einen Agonisten wird somit verhindert.
Antiandrogene Arzneistoffe, die die Wirkung der männlichen Sexualhormone hemmen.
Antidiuretisches Hormon Auch Antidiuretisches Hormon (ADH) oder Adiuretin genannt ist ein Peptidhormon, welches u.a. einen Einfluss auf den Wasserhaushalt im menschlichen Körper hat.
circadianer Rhythmus innerer Rhythmus innerhalb von ca. 24 Stunden
Craniopharyngeom bestimmter gutartiger Tumor im Bereich der Hirnanhangdrüse (Kraniopharyngeom)
Decidua Begriff für die Gebärmutterauskleidung (Endometrium) während einer Schwangerschaft
Down-Regulation Drosselung
Eisprung Auch Follikelsprung oder Ovulation genannt, bezeichnet das Ausstoßen der reifen Eizelle aus dem Eierstock.
Embryo die ungeborene Leibesfrucht
endogen griech. .im Inneren erzeugt.
erektile Dysfunktion Erektionsstörung
Fertilität Fruchtbarkeit
fetal den Fötus betreffend
Follikel Eibläschen
Follikelstimulierendes Hormon (FSH) Hormon wird vom Hypophysenvorderlappen produziert. Regt bei der Frau das Eizellwachstum im Eierstock, beim Mann die Spermienproduktion in den Hoden an.
Frühgeburt Geburt vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche
FSH = Follikelstimmulierendes Hormon. Wird vom Hypophysenvorderlappen produziert. Regt bei der Frau das Eizellwachstum im Eierstock, beim Mann die Spermienproduktion in den Hoden an.
gastrointestinal Magen-Darm
Gentechnik Methoden und Verfahren der Biotechnologie, die gezielte Eingriffe mittels Übertragung von genetischen Fragmenten nutzen. Einsatzmöglichkeiten z. B. bei der Herstellung von Arzneimitteln oder der Diagnostik von Erkrankungen
gentechnisch Methoden und Verfahren der Biotechnologie, die gezielte Eingriffe mittels Übertragung von genetischen Fragmenten nutzen. Einsatzmöglichkeiten z. B. bei der Herstellung von Arzneimitteln oder der Diagnostik von Erkrankungen
Geschlechtshormone Hormone, die Anteil an der Steuerung der Sexualfunktionen haben.
Glucocorticoid Nebennierenrindenhormon
GnRH GnRH (Gonadotropin Releasing Hormone) wird vom Hypothalamus produziert. GnRH signalisiert der Hirnanhangdrüse, die Gonadotropine FSH und LH auszuschütten.
GnRH-Agonist GnRH-Agonist blockiert bei kontinuierlicher Langzeitanwendung die Freisetzung von Gonadotropin und damit bei Frauen unter anderem die Follikelreifung. Beim Mann führt die kontinuierliche Anwendung nach einer vermehrten Ausschüttung von Testosteron über einen Rückkopplungsmechanismus zu einer medikamentösen Kastration.
Gonadotropin-Releasing-Hormon-Antagonist/GnRH-Blocker GnRH-Antagonisten verringern oder hemmen die GnRH Wirkung im Körper und damit z. B. die Ausschüttung von LH und FSH; dies führt direkt zu einer medikamentösen Kastration.
Hirnanhangdrüse Hormondrüse, die im Schädel sitzt und für die Regulation des neuroendokrinen Systems im Körper zuständig ist.
hMG humanes Menopausengonadotropin
Hoden Paarig angelegte männliche Keim- u. endokrine Drüse, die Samenfäden (Spermien) und Androgene z. B. Testosteron produziert.
homogen gleich beschaffen
Hyperprolaktinämie Erhöhter Wert des Hormons Prolaktin
Hypertension Erhöhung eines Drucks über die Norm hinaus.
Hypogonadismuns endokrine Funktionsstörung der Gonaden (Funktionsstörung bzw. Unterfunktion der Hoden)
Hypophyse Hormondrüse, die im Schädel sitzt und für die Regulation des neuroendokrinen Systems im Körper zuständig ist.
ICSI Injektion einer Samenzelle in eine Eizelle
idiopathisch ohne fassbare Ursache
In Vitro-Fertilisation lat. Befruchtung im Glas, eine Methode der künstlichen Befruchtung außerhalb des Körpers.
Infertilität Das Unvermögen, sich fortzupflanzen.
Influx Zustrom
Injektionslösung Eine Flüssigkeit, die Arzneimittel enthält, um mittels einer Spritze verabreicht zu werden.
Insemination künstliche Samenübertragung in die Gebärmutter
Intrazervikalgel Ein Gel, das in den Gebärmutterhals appliziert wird, um z. B. Wehen einzuleiten.
IVF lat. Befruchtung im Glas, eine Methode der künstlichen Befruchtung außerhalb des Körpers.
klinische Merkmale Symptome, die eine Diagnose ermöglichen
Kortison Steroidhormon
LH Luteinisierendes Hormon. Dieses Hormon wird vom Hypophysenvorderlappen ausgeschüttet und regt sowohl beim Mann (in den Hoden) als auch bei der Frau (in den Eierstöcken) die Produktion von Sexualhormonen an.
LHRH Dieses Hormon wird durch einen Teil des Gehirns (Hypothalamus) ausgeschüttet und stimuliert die Sekretion des luteinisierenden Hormons durch die Hypophyse.
LHRH-Agonist Ein Medikament, das bei kontinuierlicher Langzeitanwendung die Sekretion von Sexualhormonen hemmt. Bei Männern verursachen LHRH-Agonisten nach anfänglichem Anstieg einen Abfall des Testosteronspiegels über einen sog. Rückkoppelungsmechanismus. Bei Frauen verursachen LHRH-Agonisten einen Abfall des Östrogenspiegels und anderer Sexualhormone.
Libido sexuelles Verlangen
MESA Methode, bei der Spermien aus den Nebenhoden gewonnen werden.
Mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration Methode, bei der Spermien aus den Nebenhoden gewonnen werden.
Miktion bezeichnet die meist vollständige Entleerung der Harnblase
Muttermundreifung Der Muttermund wird weich und öffnet sich ein wenig.
Myometrium Schicht der Gebärmutterwand, die aus glatter Muskulatur besteht.
Nykturie Nächtliches Wasserlassen
Ovulation Auch Follikelsprung oder Ovulation genannt, bezeichnet das Ausstoßen der reifen Eizelle aus dem Eierstock.
Oxytocin Körpereigenes Hormon, das eine wichtige Bedeutung für den Geburtsprozess hat.
palliativ Medizinische Maßnahme, die nicht die Genesung oder Gesundung des menschlichen Körpers zum Ziel hat, sondern deren bestmögliche Anpassung an die gegebenen Verhältisse
Plazenta Mutterkuchen
Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) Funktionsstörung der Eierstöcke mit vermehrter Eibläschenbildung
Polyurie Übermäßige Harnproduktion (wesentlich mehr als 2 Liter in 24 Stunden)
postpartale Blutung Blutungen nach der Geburt
Progesteron Gelbkörperhormon
Prostaglandin Gruppe von Hormonen
Prostata Vorsteherdrüse, die einen Teil des Spermas produziert.
Pubertas Praecox vorzeitiger Beginn der Pubertät
Pubertät Geschlechtsreife
Radioimmunoassaymethode radioimmunologische Labormethode zur quantitativen Bestimmung kleinster Substanzmengen
Remission temporäres Nachlassen von Krankheitssymptomen
Rezeptor Proteinstruktur, die Signalstoffe aufnehmen kann und durch eine Reaktion darauf unterschiedliche Mechanismen auslösen kann. (Teil eines "Schlüssel-Schloss-Prinzips" im Organismus)
Rhinyle kleiner Gummischlauch
Sexualhormone Hormone, die Anteil an der Steuerung der Sexualfunktionen haben.
sezernieren Abgabe von Sekreten durch Drüsen oder drüsenähnliche Zellen.
Spermatogenese Entwicklung der Spermienzellen
Stimulationstestverfahren Der Wachstumshormon (GH) -Stimulationstest misst die Höhe des Wachstumshormons (GH) im Blut, nachdem GH stimulierende Hormone zugeführt wurden. Der Test misst die Fähigkeit der Hypophyse zur GH-Freisetzung.
Substitutionstherapie Ersetzt durch äußere Zufuhr Substanzen, die dem Körper normalerweise durch eigene Organleistung zur Verfügung stehen.
Symptomatisch symptombezogen
TESA Methode, bei der zeugunsfähige Spermien direkt aus den Hoden gewonnen werden.
Testikuläre Spermienextraktion Methode, bei der zeugunsfähige Spermien direkt aus den Hoden gewonnen werden.
Testosteron Sexualhormon, das bei beiden Geschlechtern vorkommt, sich aber in Konzentration und Wirkungsweise beim Mann und bei der Frau unterscheidet.
Testosteronmangelsyndrom Hypogonadismus
TMS siehe Testrosteronmangelsyndrom
Ullrich-Turner-Syndrom Chromosomenbesonderheit, bei der die betroffenen Menschen nur ein funktionsfähiges X-Chromosom (statt der üblichen zwei X-Chromosomen oder der Kombination aus einem X- und einem Y-Chromosom haben.
Unfruchtbarkeit Das Unvermögen, sich fortzupflanzen.
Uterus Gebärmutter
Vaginalgel Gel, welches in die Scheide eingeführt wird und dort seinen Wirkstoff abgibt
Vaginalinserts Die Substanz wird in Form eines Bandes mit Trägersubstanz in das hintere Scheidengewölbe eingeführt.
Vaginaltabletten Tablette, die in die Scheide eingelegt wird und dort ihren Wirkstoff abgibt
Vasopressin Auch Antidiuretisches Hormon (ADH) oder Adiuretin genannt ist ein Peptidhormon, welches u.a. einen Einfluss auf den Wasserhaushalt im menschlichen Körper hat.
Wasserretention Zurückhaltung von Wasser