Enuresis – Gemeinsam trocken werden.

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Bettnässen (Enuresis) – so kann die Therapie optimal unterstützt werden.

Haben Eltern das Gefühl, dass mit dem eigenen Kind etwas nicht stimmt, geraten sie in Sorge und gleichzeitig entsteht ein Gefühl von Verunsicherung, das mit vielen Fragen verbunden ist: Ist mein Kind krank? Warum entwickelt es sich nicht so wie andere? Habe ich etwas falsch gemacht? Hinzu kommen bei bettnässenden Kindern eine hohe psychische Belastung für Kinder und Eltern sowie Schuld- und Schamgefühle.

Gemeinsam mit Ihrem Kind und in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Arzt/einer Ärztin kann die Enuresis wirkungsvoll behandelt werden. Arbeiten Sie aktiv und gemeinsam mit Ihrem Kind am Therapieerfolg mit. So schaffen Sie Motivationsanreize für Ihr Kind, trocken zu werden. Gleichzeitig erhält Ihr behandelnder Arzt wertvolle Informationen für die optimale Diagnose und Behandlung Ihres Kindes.



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Diese Onlineplattform bietet Ihnen interessante Informationen und wertvolle Materialen zum Download.

www.minirin.de – Tipps rund um das Thema Bettnässen
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Weitere wertvolle Informationen rund um das Thema Bettnässen, die Behandlung sowie die Patientenbroschüre finden Sie auf www.minirin.de



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www.blasentagebuch.de – Online Blasentagebuch

 

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Bettnässen – so kann die Therapie optimal unterstützt werden.

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Führen Sie zum Beispiel ein Blasentagebuch. Notieren Sie drei bis vier Tage und Nächte, was, wie viel und wann Ihr Kind trinkt und wann es wie viel Wasser lässt. Ebenso dokumentieren Sie, wann das Kind Stuhlgang hat und ob es weitere Besonderheiten im Zusammenhang mit der Blase und der Verdauung gibt. Im Ergebnis ergibt das Blasentagebuch einen Überblick über verschiedene wichtige Werte, die für eine Enuresis-Therapie notwendig sind:

  • die altersgerecht entwickelte Blasenkapazität,
  • das maximale Miktionsvolumen,
  • das nächtliche Diuresevolumen, d.h. die Menge Harn, die nachts von den Nieren produziert wird.

Eine Vorlage für ein interaktives Blasentagebuch, das die relevanten Werte direkt für Sie und Ihren Arzt berechnet, finden Sie unter www.blasentagebuch.de. Dort finden Sie auch eine mobile Applikation (App) für das iPhone/iPad sowie die anderen gängigen Smartphones und Tablets für das Blasentagebuch.

Eine weitere tolle Motivationsmöglichkeit für Ihr Kind ist ein Mal-Trocken-Kalender. Hier notiert es jeden Morgen, ob die Nacht trocken oder nass war. Der sichtbare Effekt steigert die Motivation. Solche Trocken-Kalender als Ausmal- oder Klebekalender erhalten Sie von Ihrem Arzt.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Ihr Kind richtig trinkt und richtig auf die Toilette geht.

Richtig trinken 

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend trinkt und mindestens 75 % der gesamten Tagesmenge vor 17 Uhr getrunken hat. Kinder sollte man nie dursten lassen, aber sie sollten etwa zwei Stunden vor dem Zubettgehen nicht noch große Mengen trinken. Cola und andere zuckerhaltige Getränke ebenso wie Milch regen am Abend die Blase an und sollten ab dem Nachmittag vermieden werden.

Richtig auf der Toilette sitzen

Um entspannt Wasser lassen zu können, sollten Kinder bequem auf der Toilette sitzen. Kleineren Kindern sollte man daher einen Hocker vor die Toilette stellen, damit sie dort die Füße entspannt aufstellen können. Ein Nachtlicht in der Toilette macht den Toilettengang im Dunkeln angenehmer.

Durch das Bettnässen lastet eine große seelische Belastung auf Ihrem Kind – und auf Ihnen. Es kann daher durchaus zu schwierigen und gereizten Situationen kommen. Doch bitte bedenken Sie: Kaum ein Kind nässt absichtlich das Bett ein. Strafen und Schuldzuweisungen sollten in jedem Fall vermieden werden. Denn diese erhöhen den psychischen Druck zusätzlich. Geborgenheit und Verständnis sind neben der richtigen Therapie essentielle Wegbereiter für den Therapieerfolg. Und Sie werden sehen: Am Ende des Regenbogens findet sich ein Sonnenschein.





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