Nykturie – Wir wollen dafür sorgen, dass älter werden, nicht alt sein bedeutet.

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Nykturie – Wenn die Blase auch nachts keine Ruhe lässt. 

Basis der erfolgreichen Diagnostik, bei Verdacht auf vermehrte nächtliche Urinproduktion (nächtliche Polyurie, Nykturie), ist das ausführliche, vertrauensvolle Gespräch mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin oder Urologen/Urologin, Gynäkologen/Gynäkologin.

Innerhalb dieses Gespräches erfragt Ihr Arzt/Ihre Ärztin:

wie viel Flüssigkeit Sie zu sich nehmen und wann,
• wie viel Flüssigkeit Sie davon wann ausscheiden,
• bestehende Grunderkrankungen, wie z. B. bekannte Zuckerkrankheit, Herzschwäche oder Nierenschäden,
• zum Untersuchungszeitpunkt eingenommene Arzneimittel.

Im Anschluss an das Gespräch erfolgt die körperliche Untersuchung, in der durch die Urinuntersuchung nach weißen Blutzellen, Bakterien, Zucker, Eiweiß etc. gesucht wird. Zusätzlich sinnvoll ist eine umfassende Untersuchung des Blutes, innerhalb der die verschiedenen Organsysteme untersucht werden sollten. Es könnte auch sein, dass Ihr Arzt/Ihre Ärztin eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Blase vornimmt.



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Das Nykturieprotokoll

Das Nykturieprotokoll ist der clevere Diagnose-Helfer für Ihren Arzt.

Das Nykturieprotokoll

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Bei Verdacht auf Nykturie braucht Ihr Arzt einige wichtige Informationen von Ihnen. Diese werden über 3 Tage protokolliert.

 

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003.jpgDie Ferring Arzneimittel GmbH unterstützt die Arbeit des Brückenteams der DRK-Heinrich-Schwesternschaft e. V. in Höhe von 5000,- €



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Ihr Ansprechpartner für
medizinische Fragen:

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Dr. Ingo Weide
Tel: +49 431 58 52 180
E-Mail:
info-service@ferring.de


Wir wollen dafür sorgen, dass älter werden nicht alt sein bedeutet.

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Das Miktionsprotokoll cleverer Diagnose-Helfer

Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Ihnen ein Trink-/Miktionsprotokoll übergeben, dass Sie mindestens 48 Stunden lang führen sollten. In diesem Protokoll sollten Sie notieren, wie viel Flüssigkeit Sie zu welcher Uhrzeit zu sich genommen und wann Sie wie viel Wasser gelassen haben. Aus diesen Angaben kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin ersehen, ob eventuell eine vermehrte nächtliche Urinproduktion (nächtliche Polyurie) Ursache Ihrer Schlafstörungen ist.

Behandlungsoptionen 

Die Nykturie selbst ist ein Symptom; behandelt werden die dafür verantwortlichen Ursachen bzw. Erkrankungen. Wird eine „überaktive Blase“ als Ursache für das vermehrte nächtliche Wasserlassen diagnostiziert, kann ein Programm zum Training der Blase schon nach ca. 3 Monaten erste Erfolge zeigen. Ebenso wird ein Trainingsprogramm bei einer erschlafften Beckenbodenmuskulatur empfohlen.

Weiterhin stehen dem behandelnden Arzt/behandelnde Ärztin neben z. B.

Wirkstoffen, die die Ausschüttung des Botenstoffes Acetylcholin (löst die Entleerung der Blase aus), unterdrücken oder

weibliche Hormone, wie Östrogene, auch so genannte Alpha-Blocker zur Behandlung der Prostatavergrößerung (BPH = Benigne Prostatahyperplasie), die beim Mann eine Entspannung der kleinen Muskelzellen der Prostata und so eine Verbesserung des Harnflusses ermöglichen, zur Verfügung. Bei Zuckerkrankheit oder Herzschwäche wird ebenfalls eine entsprechende medikamentöse Therapie eingesetzt.



 

Wenn die Blase auch nachts keine Ruhe lässt. 

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Es ist nicht ungewöhnlich, dass Nykturie mit den o.g. Erkrankungen „überaktive Blase“ oder „benigne Prostatahyperplasie“ einhergeht. Wenn diese Erkrankungen aber nicht der Grund für die Nykturie sind, muss diese zusätzlich behandelt werden. Zum Beispiel kann bei der Erkrankung „Nykturie im Zusammenhang nächtlicher Polyurie“ häufig ein ADH-Mangel vorliegen. Dies bedeutet, dass das „Anti-Diuretische-Hormon“, das den Wasserhaushalt im Körper regelt, nachts nicht ausreichend vom Körper selbst gebildet wird.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin die für Sie optimale Therapie. Damit Altern nicht alt sein bedeutet und Sie in eine Zukunft voller Lebensfreude und Gesundheit blicken können.




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