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Mit der passenden Therapie und richtigem Verhalten das Leben genießen.

Auch wenn die Gerinnung des Blutes gestört ist, können die meisten Betroffenen ihren Tagesablauf ganz normal gestalten und das Leben mit Freude genießen. Wird die Diagnose Blutgerinnungsstörung gestellt, erfolgt meist eine medikamentöse Therapie, die auf die jeweilige Störung abgestimmt ist. Dies kann z. B. eine Therapie mit Gerinnungshemmern sein. Die Dauer der Therapie ist abhängig von der Erkrankung und den Ursachen. Unabdingbar für die Vermeidung von Folgeerkrankungen wie z. B. Embolien oder Schlaganfällen ist die kontinuierliche ärztliche Kontrolle der Gerinnungswerte im Blut.



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Interessant und wissenswert

Diese Onlineplattformen bieten Ihnen interessante und vielseitige Informationen.

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Diese Onlineplattformen bieten Ihnen interessante und vielseitige Informationen.

·  DHG e. V. (https://www.dhg.de/)
·  WFH  (https://www.wfh.org/)
·  Interessengemeinschaft
   Hämophiler e. V. (http://www.igh.info/)



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Was tun bei kleinen Verletzungen?

Lesen Sie hier, was Sie bei kleineren Verletzungen noch beachten können.

Machen Sie eine Pause. Kühlen Sie die Verletzung mit einem Kühlkissen oder Eis und schützen Sie dabei die verletzte Stelle mit einem Tuch. Legen Sie einen straffen Druckverband an und lagern Sie die verletzte Stelle hoch.
Sollten Sie größere Verletzungen erlitten haben oder die Blutung nicht zu stoppen sein, suchen Sie bitte einen Arzt/eine Ärztin auf. Teilen Sie unbedingt mit, dass bei Ihnen eine Blutgerinnungsstörung vorliegt und welche Medikamente Sie einnehmen.

 


Blutgerinnungstest
 

Ferring Strich schwarzEin Blutgerinnungstest, auch „INR“-Test genannt, wird alle ein bis vier Wochen durchgeführt. Anhand der Testergebnisse kann die optimale Dosierung der medikamentösen Therapie bedarfsgerecht erfolgen. Der „INR“-Wert (INR = international normalized ratio) ist ein international standardisierter Wert.

Bei dem ebenfalls analysierbaren „Quick“-Wert ist dieser abhängig von der jeweiligen Testsubstanz des Labors. Es gibt rund 25 verschiedene Testsubstanzen, so dass jedes Labor einen anderen Wert feststellen könnte. Daher wird zusätzlich zu dem „Quick“-Wert mittlerweile auch fast immer der „INR“-Wert ausgewertet. Blutgerinnungspatienten sollten sich mit den für sie festgelegten Gerinnungswerten und den Messwerten auseinandersetzen. Häufig gibt es auch die Möglichkeit, dass Betroffene ihre Gerinnungswerte mit einem Gerinnungszeit-Messgerät selbst bestimmen. Dies kann große Erleichterungen mit sich bringen, gerade bei länger andauernden Therapien. Sprechen Sie dazu Ihren Arzt/Ihre Ärztin an. Grundsätzlich sollten alle Untersuchungstermine und -intervalle eingehalten werden, denn regelmäßige Kontrollen sind wichtig für die gesundheitsfördernde Therapie.


 

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Ferring Strich schwarzDie Ernährung 

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und Lebensweise unterstützen die Therapie zusätzlich. Auch sollten Sie ihren Arzt/Ihre Ärztin immer über alle eingenommenen Medikamente und etwaige Auffälligkeiten unterrichten.

Der Behandlungsausweis 

Bei bestehenden Blutgerinnungsstörungen erhalten Betroffene einen Behandlungsausweis. Dieser sollte immer mit sich geführt werden und dem behandelnden Arzt vor Operationen, Zahnextraktionen oder anderen Eingriffen gezeigt werden. Ebenso muss immer auf die Einnahme von Gerinnungshemmern hingewiesen werden. Betroffene sollten unbedingt beachten, dass neu verschriebene oder auch frei erhältliche Medikamente nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt, der die Blutgerinnungsstörungen behandelt, eingenommen werden sollten. Es gibt Medikamente, die die jeweilige Wirkung störend beeinflussen können.

Mit der richtigen Therapie und unter Berücksichtigung der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln können Betroffene mit Blutgerinnungsstörungen oft ein ganz normales Leben führen, eine Familie gründen und Reisen genießen. Wenn Sie an weiteren Informationen zum Thema Blutgerinnungsstörungen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an einen Arzt/eine Ärztin.




Haben Sie Fragen?

Ferring Strich weissSchreiben Sie uns einfach an info-service@ferring.de.

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