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Nachgeburtliche Blutungen

Nach der Geburt eines Kindes sollte die Gebärmutter in den Ausgangszustand wie vor der Schwangerschaft zurückkehren. Um dieses zu erreichen, muss sich die Gebärmutter stark zusammenziehen, d.h. die Muskelkontraktionen, die zunächst dazu gedient haben, das Kind aus dem Mutterleib zu pressen, werden jetzt dazu genutzt den Mutterkuchen abzustoßen und die sehr große Fläche der Gebärmutter zu verkleinern. Kommt diese wichtige letzte Phase der Geburt (auch Plazentarperiode genannt) nicht richtig in Gang (d. h. der Uterus bleibt schlaff), kann dies u. U. zu einem sehr großen Blutverlust nach der Geburt führen, der zu einer lebensbedrohlichen Situation führen kann. 25% der mütterlichen Sterbefälle im Wochenbett gehen auf eine nachgeburtliche Blutung zurück.