Wie funktioniert die Urinproduktion?
Der Körper benötigt viel Flüssigkeit, um sich mit Hilfe der Niere von Abfallsubstanzen zu befreien. Daher ist es wichtig, dass wir tagsüber genügend trinken. Was wir trinken gelangt durch den Mund und die Speiseröhre in den Magen-Darm-Trakt und wird dort vom Blut aufgenommen. Während das Blut durch die Niere fließt, wird es gefiltert. Abfallsubstanzen werden hierbei aus dem Blut herausgespült. Die Niere nimmt aus dem Blut Flüssigkeit und Abfallstoffe auf, konzentriert diese Flüssigkeit und gibt sie über die Harnleiter an die Blase ab.
Säuglinge bilden bei Tag und Nacht gleich viel Urin und nässen in 24 Stunden etwa 30 mal ein. Mit zunehmendem Alter ändert sich dies. Der komplizierte Mechanismus des Wasserlassens, der sich zwischen Blase und Gehirn abspielt, ist bei Kindern meist im Alter von zweieinhalb bis drei Jahren ausgereift. Die Blase ist gewachsen. Sie füllt sich langsam und wird nicht mehr so häufig entleert. Wenn die Blase voll ist, spüren das die Kinder, sie können die Blase kontrollieren und lernen in diesem Alter rechtzeitig ein Signal zu geben, dass sie ,,müssen".
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