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Diabetes insipidus centralis

Diabetes insipidus centralis ist eine Erkrankung, bei der das antidiuretische Hormon (ADH, Vasopressin) fehlt oder nicht wirkt. Beim gesunden Menschen sorgt Vasopressin dafür, dass der produzierte Urin in den Nieren konzentriert wird.

Fehlt diese Funktion, werden große Urinmengen, bis zu 20 Liter täglich, ausgeschieden. Die Patienten müssen bis zu dreimal pro Stunde (auch nachts) Wasser lassen und leiden unter großem Durst, weshalb sie dauernd große Mengen Flüssigkeit trinken müssen. Unzureichende Flüssigkeitsaufnahme führt zur Austrocknung, die für Kinder schnell lebensbedrohlich sein kann.

Die Ursachen für den Diabetes insipidus centralis sind vielfältig. Außer durch Vererbung entsteht die Erkrankung häufig durch Tumore, Operationen, Unfälle oder Entzündungen der Hirnanhangdrüse (Hypophyse).