Prostatakrebs
Die Zahl der Patienten mit der Diagnose Prostatakrebs steigt weltweit kontinuierlich an. In Deutschland sind ca. 60.000 Patienten betroffen. Der Prostata-Krebs steht mit ca. 12.000 Todesfällen an dritter Stelle der Krebstoten in Deutschland.
Die Wahrscheinlichkeit an Prostatakrebs zu erkranken steigt mit dem Alter. So sind über 90% der Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose Prostata-Krebs bereits über 60 Jahre alt.
Wird der Tumor in einem sehr frühen Stadium entdeckt, kann eine Heilung möglich sein. Dies ist der Hintergrund vor dem eine Vorsorgeuntersuchung sinnvoll sein kann. Jedoch ist derzeit ein relativ großer Anteil an Patienten, die "übertherapiert" werden, um einen Prostatakrebstoten zu retten. In einer großen europäischen Studie zum PSA-Screening wurde auf der anderen Seite gezeigt, dass die Screening-Gruppe ein um 30% geringeres Risiko hatte am Prostatakrebs zu versterben, als dies bei der Gruppe, die kein PSA-Screening gemacht hatte, der Fall war.
Das Stadium in dem der Prostatakrebs diagnostiziert wird, liefert eine wichtige Grundlage für die Therapieentscheidung des Arztes, andere Faktoren spielen jedoch ebenfalls eine Rolle.
Weitere Informationen siehe unter http://www.gegen-prostatakrebs.de

