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Therapie des Prostatakrebses

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Therapien mit kurativem Ansatz (also dem Ziel die Erkrankung zu heilen) und der palliativen Behandlung, bei der darauf abgezielt wird den Leidensdruck zu reduzieren.

In der Wissenschaft haben sich verschiedene Theorien über mögliche Auslöser der Krebserkrankung gebildet. Als gesichert gilt aber, dass bis zu 80% der Prostata-Tumore hormonabhängig sind. Testosteron, das männliche Geschlechtshormon, kann indirekt zum Wachstum des Tumors beitragen. Deshalb ist je nach Stadium der Erkrankung die Unterdrückung des Testosteronspiegels vorrangiges Ziel der Therapie. Die Wirkung von Testosteron kann über verschiedene medikamentöse Therapien unterdrückt werden, z.B. über GnRH-Blocker, LHRH-Agonisten oder Antiandrogene. Das Fortschreiten der Erkrankung wird dadurch verlangsamt.