Hypogonadismus (Testosteronmangelsyndrom) des Mannes
Erkrankung
Der Hypogonadismus (Testosteronmangelsyndrom) des alternden Mannes wird auf die nachlassende Hodenfunktion im Alter zurückgeführt.
Aufgrund komplexer Altersprozesse wird zuwenig Testosteron produziert.
Die Störung kann in der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse), dem Hypothalamus (Zwischenhirn) oder den Hoden selbst liegen. Aufgrund des Testosteronmangels werden die Hoden zu wenig stimuliert, sind aber prinzipiell funktionsfähig.
Der Testosteronmangel wirkt sich ungünstig auf verschiedene Körperfunktionen aus und verschlechtert den Gesundheitszustand des Betroffenen. Zusätzlich können auch bestimmte Erkrankungen (wie Diabetes) die Entstehung des TMS fördern.
Die möglichen auftretenden Störungen können folgende sein:
- Abnahme der Libido
- Abnahme der Vitalität
- erektile Dysfunktion
- depressive Verstimmung
- Reduktion der Muskelmasse
- Reduktion der Muskelkraft
- Zunahme des Fettgewebes
- Reduktion der Knochendichte
- Osteoporose

