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Was Bauchfett mit Testosteronmangel zu tun hat

Dass ein zu niedriger Hormonspiegel ernst zu nehmen ist, zeigt sich anhand der Begleiterkrankungen, die zusammen mit einem Testosteronmangel auftreten können. Dabei ist noch nicht ganz klar, ob der Testosteronmangel diese Erkrankungen verursacht oder umgekehrt.

Als Hauptrisikofaktor für Männergesundheit gilt das Bauchfett, insbesondere wenn der Bauchumfang mehr als 94 cm beträgt. Dieses so genannte viszerale Fett spielt eine Schlüsselrolle beim Metabolischen Syndrom – einer Stoffwechselerkrankung, bei der Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte gemeinsam auftreten. Dieses Quartett an Krankheiten stellt ein Risiko für Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall dar.

Zwischen Testosteronmangel und bauchbetontem Übergewicht besteht ein wechselseitiger Zusammenhang: Studien zufolge führen die von den Zellen des Bauchfettes produzierten entzündungsfördernden Substanzen zu einem Absinken des Testosteronspiegels. Auf der anderen Seite fördert ein Mangel an Testosteron die Bildung von weiterem Bauchfett.

Bei den betroffenen Männern machen sich Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme, Leistungsabfall, aber auch sexuelle Unlust und Erektionsprobleme bemerkbar.

Durchbrochen werden kann dieser negative Kreislauf neben Sport und Ernährungsumstellung durch eine Testosteron-Ersatztherapie (weitere Informationen siehe Seite 12 und 13).

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